Bausparvertrag für Finanzierung wohnwirtschaftlicher Maßnahmen

smava

Ein Bausparvertrag ist eine Anlegemöglichkeit zur späteren Finanzierung von wohnwirtschaftlichen Maßnahmen. Dieser Sparvertrag wird zwischen dem Bausparer und einer Bausparkasse abgeschlossen.
Dabei wird eine Bausparsumme vertraglich festgelegt und mit einem ebenfalls vertraglich festgelegtem Zinssatz angespart. Sollte man die Bausparsumme bei der Auszahlung noch nicht erreicht haben, so wird die Differenz, also der fehlende Betrag, als Darlehen gewährleistet. Der Bausparer hat sogar einen Rechtsanspruch auf das Darlehen. Somit verfügt man über die komplette, vertraglich festgelegte Summe.
Weiterhin gibt es bei einem Bausparvertrag unterstützende Möglichkeiten seitens des Arbeitgebers und des Staates: vermögenswirksamen Leistungen, Arbeitnehmersparzulage oder auch die Wohnungsbauprämie.

Noch während des Vertragsabschluss werden die einzelnen Faktoren des Bausparvertrags vom Bauspartarif bestimmt: die Zinssätze beim Spar- und Darlehenszins, die Anspar- und Tilgungszeit, eine eventuelle Mindestvertragsdauer, das Mindestguthaben bei Zuteilung, die Regelspar- und Tilgungsbeiträge und die Abschlussgebühr.

Der Bausparer kann zwischen unterschiedlichen Bauspartarifen wählen und somit den Vertrag seinen Bedürfnissen anpassen . Möglich sind Standard-, Schnellspar-, Langzeit- oder variable Tarife.
In der Regel beträgt die Laufzeit eines Standardtarifs zwischen 28 und 20 Jahre, wobei acht Jahre auf die Ansparzeit entfällt. Ein Bauherrenhaftpflicht Vergleich sorgt dafür, dass Sie sich richtig und passend zu Ihrem Vorhaben absichern können.

Man kann beim Bausparen von drei Phasen reden:
die Sparphase, die Zuteilung und die Darlehensphase